Geschmackstyp

Welcher Geschmackstyp bist du?

Beantworte 10 Fragen, erfahre, welcher Geschmackstyp du bist, und erhalte Restaurantempfehlungen, die wirklich deinem Geschmack entsprechen.

SüßSauerSalzigBitterUmamiScharf
Naschkatze
Die Wissenschaft dahinter

Fünf Geschmäcker und ein Schmerzreiz.

Deine Zunge unterscheidet fünf Grundgeschmäcker. Für jeden gibt es eigene Sinneszellen, und jeder hat dem Körper früher etwas Bestimmtes gemeldet.

  • Honig tropft auf reife Feigen.

    Süß

    Zucker, also schnelle Energie. Die Vorliebe dafür ist angeboren.

  • Aufgeschnittene Zitronen und ein Glas eingelegtes Gemüse.

    Sauer

    Säuren. Ein Zeichen für Unreifes oder Vergorenes, in kleiner Dosis für Frische.

  • Grobe Salzflocken neben Oliven und Sardellen.

    Salzig

    Natrium und andere Mineralstoffe, die der Körper braucht und nicht selbst herstellt.

  • Ein Espresso neben dunkler Schokolade und Radicchio.

    Bitter

    Ursprünglich ein Warnsignal vor giftigen Pflanzenstoffen. Wie stark du Bitteres wahrnimmst, ist zum Teil angeboren.

  • Parmesan, getrocknete Pilze und eine Schale Brühe.

    Umami

    Glutamat, ein Hinweis auf Eiweiß. Der japanische Chemiker Kikunae Ikeda hat den Geschmack 1908 beschrieben. Der Name bedeutet etwa „herzhaft“.

Frische rote Chilis und Chiliflocken.
Die sechste Richtung

Scharf ist kein Geschmack

Capsaicin aus der Chili dockt nicht an Geschmackszellen an, sondern an einen Rezeptor, der sonst Hitze und Schmerz meldet. Deshalb fühlt sich Schärfe heiß an, obwohl nichts heiß ist. Für die Frage, welches Restaurant zu dir passt, ist Schärfe trotzdem eines der wichtigsten Merkmale. Deshalb zählt sie im Test als sechste Richtung mit.

Warum wir unterschiedlich schmecken

Was beeinflusst eigentlich unseren Geschmackstyp?

Dass du Koriander liebst und dein Gegenüber ihn seifig findet, hat Gründe. Die meisten davon hast du dir nicht ausgesucht.

Deine Gene
Wie stark du Bitteres wahrnimmst, hängt von Varianten deiner Bitterrezeptoren ab. Ob Koriander für dich frisch oder nach Seife schmeckt, hat ebenfalls mit einem Gen zu tun, in diesem Fall mit einem Geruchsrezeptor.
Deine Kindheit
Geschmack beginnt vor der Geburt: Aromen aus dem Essen der Mutter gelangen ins Fruchtwasser und später in die Muttermilch. Was du früh kennengelernt hast, magst du später eher.
Gewohnheit und Kultur
Je öfter du etwas probierst, desto eher schmeckt es dir. Kaffee, Bier und Oliven mag fast niemand beim ersten Mal. Auch Schärfe ist Training: Wer regelmäßig scharf isst, empfindet dieselbe Chili als milder.
Dein Alter
Kinder mögen es süßer und lehnen Bitteres stärker ab als Erwachsene. Im Lauf des Lebens lässt die Empfindlichkeit nach, deshalb darf es mit den Jahren oft kräftiger sein.
Deine Nase
Ein großer Teil dessen, was wir Geschmack nennen, ist Geruch. Mit verstopfter Nase schmeckt fast alles gleich. Die Zunge liefert nur die Grundrichtungen.
Deine Erinnerungen
Ein Gericht, das mit einem guten Abend verbunden ist, schmeckt dir besser. Und wem von etwas einmal schlecht wurde, der meidet es oft jahrelang.

Dein Geschmackstyp ist deshalb nicht für immer festgelegt. Du kannst den Test in deinem Profil jederzeit wiederholen. Er misst, was du gerne isst, und ist kein medizinischer Test.

Die sieben Typen

Welcher davon bist du?

  • Naschkatze: eine Katze mit Schürze, die Macaron und Honig probiert.
    Süß

    Naschkatze

    Karamell, Honig, reife Frucht. Für dich ist ein guter Nachtisch kein Nachtrag.

  • Sour Shock: ein Mann beißt in eine Zitrone und verzieht das Gesicht.
    Sauer

    Sour Shock

    Zitrone, Essig, Fermentiertes. Du magst Gerichte, die wach machen.

  • Salty Soul: ein Mann mit Sonnenbrille lässt Salz vom Arm rieseln.
    Salzig

    Salty Soul

    Knusprige Brezel, gute Oliven, Sardellen. Salz holt für dich jeden Geschmack erst richtig raus.

  • Dark Side: eine Frau im Kapuzenpulli mit Espresso und dunkler Schokolade.
    Bitter

    Dark Side

    Schwarzer Kaffee, dunkle Schokolade, ein Negroni. Du magst Geschmack mit Ecken und Kanten.

  • Mr. Umami: ein Herr mit Melone und Schnurrbart hält eine dampfende Schale Ramen.
    Umami

    Mr. Umami

    Parmesan, Ramen-Brühe, gereifter Käse. Du suchst den tiefen Geschmack, der lange bleibt.

  • Dr. Spice: eine Frau im Laborkittel hält eine brennende Chili hoch.
    Scharf

    Dr. Spice

    Steht ein Chili auf der Karte, bestellst du genau das. Schärfe ist für dich nicht das Risiko, sondern der Grund.

  • Captain Curious: eine Entdeckerin mit Kapitänsmütze schaut durch ein Fernrohr.
    Alles

    Captain Curious

    Du legst dich nicht fest. Süß, sauer, scharf: Du willst alles probieren.

Was dein Typ dir bringt

Restaurantempfehlungen, die zu deinem Geschmack passen.

  1. Passende Restaurants zuerst

    Wir nutzen dein Geschmacksprofil, um dir die passenden Restaurants vorzuschlagen. Was Menschen mit deinem Geschmackstyp überdurchschnittlich gut bewertet haben, rückt in deiner Liste nach oben.

  2. Bewertungen von Menschen, die essen wie du

    Wenn jemand mit demselben Geschmackstyp ein Restaurant empfiehlt, ist die Bewertung für dich relevanter. Deshalb zeigen wir dir, wie einzelne Typen ein Restaurant bewertet haben.

  3. Erst mit genug Bewertungen

    Eine Typ-Bewertung erscheint erst, wenn genug Menschen dieses Typs bewertet haben. Bis dahin bleibt die Reihenfolge, wie sie ohne deinen Typ wäre.

TSTE App: Restaurantkarte zum Swipen im Tab „Entdecken“ mit einem japanischen Restaurant in Berlin und den Schaltflächen zum Überspringen und Merken.

Finde heraus, welcher Typ du bist.

Der Test ist Teil der TSTE App.